Fachbereich Blasinstrumente - Oboe / Englischhorn

Holzblasinstrumente:
Blockflöte - Querflöte - Klarinette - Saxophon - Oboe / Englischhorn - Fagott

Blechblasinstrumente:
Trompete - Flügelhorn - Horn (Waldhorn) - Posaune - Tenorhorn / Bariton - Tuba

Die Oboe ist das Instrument, das einerseits aufgrund seines Klanges große Bewunderung hervorruft, andererseits jedoch mit Vorurteilen belastet ist. Wir entkräften diese Vorurteile: Oboe spielen ist nicht gesundheitsgefährdend! Weder Gehirn noch Lunge nehmen durch den Blaswiderstand einen Schaden.
Die Tonerzeugung erfolgt mit einem Doppelrohrblatt, das der Bläser zwischen den eingezogenen Lippen hält. Die Kunst der Tongebung liegt in der Formung der Lippen, die einerseits die Eigenschwingungen des Rohres formen und gestalten sollen, andererseits die sehr kleine Öffnung des Rohres nicht zudrücken dürfen.

Der Klang der Oboe ist der obertonreichste aller Blasinstrumente und deshalb Klar und charakteristisch durchdringend, aber auch voll, manchmal etwas herb und in den hohen Lagen strahlend und sehr lyrisch.
Der Unterrichtsbeginn auf der dreiteiligen Oboe kann mit etwa 10 Jahren erfolgen, wenn die Handspanne so groß ist, dass alle Klappen erreicht werden können.
Kinderinstrumente aus Ahorn oder Grenadil zeichnen sich durch eine verengte Mensur, reduziertes Gewicht und verminderten Anblaswiderstand aus. Auf diesen Instrumenten ist der Beginn schon ab etwa 7 Jahren möglich.
Eine Besonderheit ist der Bau von Oboenrohren. Professionelle Bläser bauen diese meist selbst. Fortgeschrittene Schüler sollten in der Lage sein, kleine Korrekturen am Rohr auszuführen. Deshalb ist der Rohrbau fester Bestandteil des Unterrichtes.

Städtische Musikschule Chemnitz, Gerichtsstraße 1, 09112 Chemnitz, Tel.: 0371 / 302289, E-Mail: musikschule@stadt-chemnitz.de