15
März 2026
11:00 - 13:00
Konzertsaal/ Städtische Musikschule Chemnitz
Eintritt frei
Ich hatte einst ein schönes Vaterland...
Jüdisches Leben in Deutschland und Sachsen
Im Rahmen des Jahres der jüdischen Kultur in Sachsen 2026 präsentiert das Ensemble OPUS 45 das literarisch-musikalische Programm “Ich hatte einst ein schönes Vaterland…”, welches die deutsch-jüdische Geschichte im Verlauf der Jahrhunderte thematisiert. Der Schauspieler Roman Knižka liest aus Texten jüdischer Autor:innen deutscher Sprache – darunter Moses Mendelssohn, Heinrich Heine und Ludwig Börne. Das Ensemble OPUS 45 umrahmt das Programm musikalisch mit Werken jüdischer Komponist:innen wie Felix Mendelssohn Bartholdy, Alexander Zemlinsky und Jacques Ibert.
„Ich hatte einst ein schönes Vaterland…“ ist ein eindrucksvoller literarisch-musikalischer Abend über jüdisches Leben in Deutschland – gestern und heute. In Zeiten von zunehmendem Antisemitismus setzt das Programm ein klares Zeichen für Erinnerung, Bildung, Empathie und Dialog.
OPUS 45: ist ein Bläserquintett, bestehend aus Musiker:innen der Hamburgischen Staatsoper, der Dresdner Philharmonie, des Beethoven Orchester Bonn und der NDR Radiophilharmonie Hannover, welches sich bei einem Berliner Orchesterprojekt: Johannes Brahms’ „Ein deutsches Requiem“ (opus 45) gründete und seit einiger Zeit gemeinsame, disziplinübergreifende Wege mit dem Schaupieler Roman Knižka geht. So entstanden seitdem acht Literaturkonzerte, die in der deutschsprachigen Konzertlandschaft einmalig sind wie bespielsweise das Programm zum NS-Widerstand “Den Nazis eine schallende Ohrfeige versetzen!”.
Roman Knižka: ist ein bekannter Schaupieler. Er steht regelmäßig für internationale Kino- und Fernsehproduktionen vor der Kamera. Geboren in Bautzen, bringt er eine persönliche Verbindung zur Region mit, die seinen Auftritt besonders authentisch macht.
Anmeldung: ev.forum@evlks.de ; Tel.: 0371/4005612